Sie sind hier: Veranstaltungen » Veranstaltungen

 

Projekt: KULTURSCHLEIFE

Eine Veranstaltung des Kunstvereins Obere Nahe e. V. in Kooperation mit dem Blue Note e. V. und dem Freundeskreis Nationalpark Hunsrück e. V.

Termin: Sonntag, 28. August 2016
Zeit: tagsüber Kunst-Wanderung, Start 11.00 Uhr vom Forellenhof Trauntal, anschließend ab 17.00 Uhr: Konzert und Verpflegung
Teilnehmer:  Wanderung: Akteure des Programms und max. 100 mitziehende Gäste,
Konzert: ca. 150 Gäste.

11.00 Uhr Kunstwanderung
Start: Forellenhof Trauntal
mit max. 100 Teilnehmern
Beitrag: VVK 4 EUR + Gebühr

17.00 Uhr Abschlussfest
mit Madeleine Giese & Rainer Furch und den Downhome Percolators
Altes Forsthaus Hüttgeswasen
Beitrag: VVK: 8 EUR+Gebühr /AK 10 EUR

Eintrittskarten bei folgenden VVK-Stellen:
Buchhandlung Schulz Ebrecht, Idar-Oberstein
Buchhandlung Carl Schmidt & Co, Idar-Oberstein
Buchhandlung Thiel, Birkenfeld
und per mail bei udhochreuther@gmx.de

Der Name „Kulturschleife“ nimmt Bezug auf die sehr beliebten verschiedenartigsten Traumschleifen, die mittlerweile existieren und sich großer Beliebtheit erfreuen. Die oben genannten Vereine haben sich zusammengetan, um gemeinsam Kunst und Kultur im Nationalparkgebiet zu präsentieren.

Der Kunstverein plant mit Beteiligung aller Sparten (Bildende Kunst, Literatur, Fotografie, Theater) eine „Kunst-Wanderung“ um und durch Börfink (Teilabschnitte der „Ochsentour“) mit Start und Ziel am Forellenhof der Familie Windsberger. Wir wollen das Wandern mit dem Erleben von Kunst und Aktionen in der Natur verbinden. Im Anschluss an die Wanderung wird es ein Konzert mit Verpflegungsmöglichkeiten im „Alten Forsthaus“ (geführt von Karl Löffler) in Hüttgeswasen geben, wofür sich der Verein BlueNote verantwortlich zeigt mit Unterstützung des Freundeskreises. Beide Veranstaltungen werden mit einem Teilnehmerbeitrag belegt, Karten hierfür sollen über einige örtliche Vorverkaufsstellen angeboten und einzeln oder komplett erworben werden. Die Bewerbung erfolgt gemeinsam und wird zusammen finanziert.

Zur Kunstwanderung: Ziel ist es, auf der Strecke von ca. 4 Kilometern in Form eines einmaligen Erlebnisses, eine bunte Vielfalt an Kunst und Aktionen zu präsentieren. Der Weg als Ereignis mit bildnerischen, literarischen und musikalischen Beiträgen bis hin zu szenisch-spielerischen Aktionen und Performances. Er bietet offene Wiesen, Freisitze, Wald und Bachläufe. Die Dauer der Wanderung ist abhängig von der Zahl der mitwirkenden Künstler und Ihrer Aktionen/Ereignisse, wird vorraussichtlich mind. 4 Stunden dauern. Es soll rein akustisch gearbeitet werden, d. h. verbale Beiträge werden nicht elektronisch verstärkt. Künstlerische Arbeiten werden schonend installiert und nach Ablauf der Veranstaltung wieder abgebaut. Auch das optische Erscheinungsbild des „Zuges“ (Ausrüstung, Kostümierung, figürliche Frachten, musikalische Begleitung, etc.) wird kreativ bedacht.

Vom Freundeskreis hat sich Rainer Scriba bereit erklärt, die Gruppe zu den Stationen zu führen, er gehört zu den zertifizierten Natur- und Landschaftsführern Hunsrück und weiß, wie man so eine große Gruppe lenkt. Dazu wird er evtl. noch ein bis zwei Personen hinzuholen.

Zur Konzertveranstaltung:
Im alten Forsthaus werden zwei Highlights präsentiert:
Den Beginn machen das Duo Madeleine Giese und Rainer Furch mit „EIN HERING LIEBT EINE AUSTER“

Die schaurigschönsten Balladen und Moritate aus sechs Jahrhunderten.

Klassiker und Kabinettstücke, Komisches und Kurioses. Neben Goethe und Schiller, Hebbel, Heine, Mörike, Meyer und Fontane sind Verserzählungen von Busch, Wedekind, Brecht, Tucholsky, Ringelnatz, Kästner und Gernhardt mit von der Partie.

Es folgen die Down Home Percolators (Klaus „Mojo“ Kilian, Gesang, Bluesharp, Gitarre, und Bernd Simon, Gesang, Gitarre) spielen traditionellen Blues der 20er bis 50er Jahre – mit authentischem Sound, aber in eigenen Interpretationen, mit Respekt vor der Tradition, aber immer mitreißend und mit unbändiger Spielfreude. Ihre zweite CD „Homebrew“ (2005) wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Vierteljahres-Bestenliste) ausgezeichnet und die aktuelle CD „And Friends“ wurde dafür nominiert.

Es ist geplant, von diesem Tag eine Dokumentation in Printform zu erstellen. Das Fotografieren der „unwiederholbaren Momente“ wird von der Gruppe der Fotografen des Kunstvereins übernommen. Eventuell werden filmische Aufnahmen hinzukommen.

Im Sinne des in den 60er Jahren entstandenen Begriffes des Happenings, das sich als „Sternschnuppe, die am Himmel verglüht“ verstand, hoffen wir auf rege Unterstützung und Teilnahme.

Bärbel Busch
(Vorstand Kunstverein Obere Nahe e. V.)