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Aktuelles vom Freundeskreis und dem Nationalpark Hunsrück Hochwald

Leserbrief zum Bürgerforum

Mein erster Besuch beim Bürgerforum Nationalpark überraschte mich erst einmal durch eine Vielzahl äußerst detaillierter und gut aufbereiteter Themen, die sich in einzelnen Nischen am Rand einer großen Halle tummelten. Man muss das Nationalparkamt und die vielen Mitarbeiter und Helfer loben, und auch die Freunde des Nationalparks, die sich gerne in meine laienhaften Gespräche verwickeln ließen.

So erfuhr ich, dass ich auch weiterhin ältere Wege durch den Nationalpark nutzen darf, auch wenn sie fürs Zuwachsen freigegeben wurden. Ich darf sie mir selber frei trampeln, nur eben nicht schnippeln, brechen oder reißen, das ist verboten. Ich kann also auch in Zukunft stillgelegte Strecken begehen und dafür den Wald betreten, juchu! Ich muss nur fleißig meinen Lieblingsweg tüchtig betrampeln und ihn so in Gebrauch halten. Anderes Thema: Dass die meisten Wildschäden nicht auf der Hunsrückhöhenstraße oder dem Stück zwischen Kirschweiler und Katzenloch passieren sondern dort, wo zum Beispiel nach Tranenweiher nur selten ein Auto fährt, inspirierte uns in der Nische zu der Idee, für wenig befahrene Strecken bei anbrechender Dunkelheit ein 60 km/h Begrenzung zu empfehlen. Diese Straßen stören also die Nationalparkruhe der Tiere nicht, aber meine Wege doch, die muss ich selber trampeln.

So ganz klar ist mir das noch nicht, da will ich mal nachhaken. Ich hätte mich gerne noch länger in den Wegeplan vertieft, wäre ich nicht zu anderen Aufgaben verpflichtet gewesen, wie zum Beispiel Brezeln verkaufen oder das Protokoll schreiben.

Die Veranstaltung begann.
Ich zählte die Anwesenden und kam einschließlich des versehentlich mitgezählten, ausgestopften Bibers auf 35 Personen, ein klassisches Insiderspiel also von Nationalparkamt, Verein der Freunde und Förderer und Kuratorium des Vereins.
Wir waren fast unter uns!

Vielleicht haben die anderen Bürger einfach nicht hergefunden, für die dieser ganze, wunderbare, informative und sehr professionelle Aufwand eigentlich betrieben wurde, es muss an den Hinweisschildern gelegen haben, munkelte man. Nun, ich denke eher, die fehlenden Bürger sind ein Zeichen dafür, dass sie sich ausreichend in den Anwesenden vertreten fühlten. "Die machen das schon", oder auch, "da kann man nichts machen", die Dinge haben ja längst ihren Lauf genommen. Mitnichten, meine lieben Mitbürger: Wenn ich eines verstanden habe, dann das: Es geht in den kommenden drei Jahren sogar um die Wurst, will sagen: Um die Modifizierung und Formulierung des endgültigen Nationalparkplans.

Haben die Bürger bereits aufgegeben?

Nun, ich werde jetzt jedenfalls fleißig weitertrampeln. Ich frage mich allerdings, wie ich das bei der Quelle unterhalb der Wildenburg tun soll, da liegen auf vier Meter Länge abgeschnittene Sträucher auf dem Weg, offensichtlich bewusst dort hingezerrt. Mhhm. Ist das Ziehen und Wegräumen von losem Material erlaubt - oder wie soll ich dieses Hindernis wegtrampeln, um weiterhin wie gewohnt zur Quelle zu gelangen? Das Hinweisschild für die Quelle steht noch. Könnten sich die Verantwortlichen also bitte einigen: Darf ich jetzt zur Quelle oder nicht? Und wenn nicht, wird dann bitte das Hinweisschild entsorgt, damit es mich wenigstens nicht auch noch an früher erinnert. Ich habe also einen neuen Job: Ich bin der Trampel vom Nationalpark.

Helau, als Nachlese zum 11. 11.2018 - Julianne Becker

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Witterungsgemäße Kleidung (Regen-, Sonnenschutz) und festes Schuhwerk sind Grundbedingungen für die Teilnahme. Rucksackverpflegung und Wanderstöcke nach eigenem Bedarf. Bitte an ausreichend Getränke denken.

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⇒ weitergehende Informationen auf www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de