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Presseschau

24. Naturwacht-Fachtagung zu Gast im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Über 100 Ranger aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Tschechien tauschen sich im Nationalpark Hunsrück-Hochwald aus

 

24. Naturwacht-Fachtagung zu Gast im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Anlässlich der 24. Bundesweiten Naturwacht-Fachtagung treffen sich vom 14. bis 16. März 2018 mehr als 100 Ranger aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Tschechien im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Sie sind Naturschutzwarte und Ranger unterschiedlicher Schutzgebiete wie Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in den jeweiligen Ländern. Die jährlich stattfindende Tagung steht dieses Jahr unter dem Motto „Ranger-Konfliktmanager in Natur- und Kulturlandschaften“.

Zu diesem Thema finden drei Tage lang Vorträge, Workshops, Diskussionen und Exkursionen statt. Als Schirmherrin und Schirmherr eröffneten Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz und Roland Krämer, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Saarland die Tagung in Idar-Oberstein.

Ministerin Ulrike Höfken hob bei ihrer Begrüßung die große Bedeutung der Arbeit der Ranger hervor. „Rangerinnen und Ranger sind Botschafter für Naturschutz und setzen sich mit ihrer Arbeit vor Ort für den Erhalt unserer Artenvielfalt ein. Damit übernehmen sie Verantwortung für den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, leisten einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und begeistern junge und alte Menschen, Touristen aus anderen Regionen sowie die heimische Bevölkerung für die Schätze unsere Natur und Umwelt. Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald engagieren sich insgesamt 28 Ranger und führen Besucherinnen und Besucher auf verschiedenen Touren durch das Gebiet. Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Teilnehmer an diesen Touren von 2016 bis 2017 um 60 Prozent angestiegen ist – ein Erfolg und eine Bestätigung ihrer wertvollen Arbeit! Doch haben Ranger vor Ort auch die Aufgabe, zwischen verschiedenen Interessen zu vermitteln. Das ist nicht einfach. Darum ist es sinnvoll, dass sich die Naturwacht-Tagung unter dem Titel „Ranger – Konfliktmanager in Natur- und Kulturlandschaften“ um dieses Thema kümmert. Ich kann nur alle Rangerinnen und Ranger bestärken, weiter so hervorragende Arbeit zu leisten und noch mehr Menschen an ihrer Begeisterung für Wildnis teilhaben zu lassen,“ so Ministerin Ulrike Höfken.

Dr. Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamtes freut sich über die Tagung im Nationalpark Hunsrück-Hochwald, die jedes Jahr in einem anderen Schutzgebiet stattfindet. „Es ist für uns eine große Ehre, dass die 24. Bundesweite Naturwacht-Fachtagung bei uns im noch jungen Nationalpark Hunsrück-Hochwald stattfindet. Wir freuen uns auf einen regen und interessanten Austausch mit den weit mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Schutzgebieten und Ländern. Wir wollen ihnen auf der einen Seite unser noch junges Schutzgebiet und unsere bisherige Arbeit vorstellen. Auf der anderen Seite können wir beim Austausch und in den Workshops von den erfahrenen Kollegen bestimmt auch viel lernen“, sagte Dr. Egidi.

„Ranger – Konfliktmanager in Natur- und Kulturlandschaften“ unter dieser Überschrift findet in diesem Jahr die 24. Naturwacht-Fachtagung im Nationalpark Hunsrück-Hochwald statt. Drei Tage lang informierensich die über 100 Teilnehmer zu diesem Thema, tauschen sich aus, entwickeln Ideen und Lösungen und lernen von den Erfahrungen der Kollegen anderer Schutzgebiete und Länder. Für die Vorträge konnte das Nationalparkamt kompetente Referenten gewinnen. Dr. Harald Egidi führt mit seinem Vortrag „Die Entwicklung des Nationalparks - ohne Ranger undenkbar“ in das Thema ein. Weitere Referenten sind Dr. habil. Sabine Hornung von der Universität Mainz zum Thema „Der Hunsrück-Hochwald – eine Landschaft mit Geschichte“, Dr. Ulrich Matthes, Leiter des Klimakompetenzzentrums Rheinland-Pfalz mit dem Vortrag „Klimawandel in Schutzgebieten – neue Herausforderungen für Ranger“, Michael Back vom Life-Luchsteam der Stiftung für Natur und Umwelt mit dem Referat „Luchs willkommen?- Die Kommunikation der Akzeptanz von Prädatoren“ und Günter Lenhardt, Ranger der Anti Poaching Unit Sweden mit einem Vortrag zum Thema „Wilderei in Schweden – auch ein Thema bei uns?“. Neben dem interessanten Vortragsteil besteht die Fachtagung auch aus einem für die Teilnehmer aktiven Teil, aus Workshops und Diskussionen. Hier wird der Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung neuer Ideen der Kollegen unterschiedlicher Schutzgebiete aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Tschechien groß geschrieben. Bei verschiedenen geführten Fachexkursionen in den Nationalpark zeigen die Ranger des Hunsrück-Hochwalds den Kolleginnen und Kollegen die Schönheiten und Besonderheiten ihres Nationalparks. Ein Fotovortrag mit faszinierenden Bildern vom Konrad Funk, Mitarbeiter im Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald und Deutschen Fotomeister,rundet das umfassende dreitägige Programm ab.Ein regionaler Abend mit regionalen Köstlichkeiten und ein zünftiger Grillabend sorgen für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

 

 

Verantwortlich .i.S.d.P.

 

NATIONALPARKAMT HUNSRÜCK-HOCHWALD

Guido Lotz

 

Abteilung 2 / Öffentlichkeitsarbeit

Brückener Straße 24

55765 Birkenfeld

 

Telefon 06131 884152-203

Email guido.lotz@nlphh.de

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