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Mitsprache & Eigentum

Wie wirkt sich der Nationalpark auf private Flächen aus?

In Rheinland-Pfalz soll der Nationalpark ausschließlich auf Staatswaldflächen ausgewiesen werden. Eigentümer ist das Land. So sind Konflikte mit privaten Eigentümern von vornherein ausgeschlossen.

Auch die saarländische Teilfläche ist zu 95% Staatswald. Für die 5% Privatwaldflächen werden einvernehmlich Lösungen ausgehandelt, um das Erreichen der Nationalpark-Zielsetzung auch dort sicherzustellen. Finanzielle Anreize, Pacht, Nutzungsverträge oder freiwilliger Flächentausch sind einige der Möglichkeiten, Einigungen herbei zu führen.

Insgesamt werden die Abgrenzung und das Management des Gebiets so ausgestaltet, dass keine negativen Einflüsse auf das Umfeld entstehen. Welche Gemeinden im geplanten Nationalparkgebiet liegen, lesen Sie hier.

Welche Mitsprachemöglichkeiten gibt es im Nationalpark?

Mit Nationalpark-Gründung wird ein Nationalparkamt eingesetzt, was fortan die Entwicklung des Nationalparks in engem Schulterschluss mit den Ministerien und dem umgebendem Naturpark Saar-Hunsrück steuert.

Ergänzend werden weitere Gremien eingerichtet (Kommunale Nationalparkversammlung, Nationalparkbeirat, Bürgerforum), in denen die heimische Bevölkerung die Nationalparkentwicklung mit gestalten kann.

Bis zur Entscheidung, ob der Nationalpark Hunsrück kommen soll, bestehen vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen von Nationalpark-Foren, Online-Dialogen sowie im Zuge der Erarbeitung des Gesetzesentwurfs.

100% Staatswald auf rheinland-pfälzischem Nationalparkgebiet
Gerhard Hänsel